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ICAN Graro Frame Review von Lorenzo Del Sant

by LiNichole Februar 02 2026
ICAN Graro Frame Review von Lorenzo Del Sant

ICAN Graro Frame Review von Lorenzo Del Sant

Seien wir ehrlich: Der Aufbau eines leistungsstarken Gravelbikes fühlt sich meist wie eine Reihe teurer Kompromisse an. Entweder man gibt fünfstellige Beträge für ein Markenprodukt aus oder man riskiert etwas und kauft ein günstiges Modell, bei dem man sich bei 40 km/h in der Abfahrt vielleicht fragt, ob die Karkassenqualität stimmt.

Das „Gravel-Projekt“ entstand aus einer konkreten Herausforderung: Können wir ein Fahrrad bauen, das zu 100 % aus chinesischen Komponenten besteht und ohne Kompromisse bei der Qualität mit Profi-Bikes mithalten kann? Nach monatelanger Prüfung verschiedener Fabriken entschied ich mich schließlich für … ICAN TRIAERO GRAROIch bin schon seit Längerem von diesem Design begeistert, und ehrlich gesagt ist ICAN derzeit die beste wirtschaftliche Alternative, wenn man nach der perfekten Balance zwischen erstklassiger Technik und vernünftigem Preis sucht. Das ist nicht einfach nur ein Budget-Rahmen; er ist die Basis für ein Traumprojekt.

Wenn der Versand von ICAN erfolgt Europäisches Lager In Deutschland profitieren Sie sogar von kostenlosem Versand und Steuerbefreiung, wodurch sich die Lieferzeit verkürzt.

Dies ist ein Video-Review des ICAN Carbonfaser-Gravelrahmens Graro vom italienischen Radsportbegeisterten Lorenzo Del Sant:

Professionelle Materialien zu einem günstigen Preis

Lassen Sie sich nicht vom Begriff „wirtschaftlich“ täuschen. ICAN greift auf die hochwertigsten Carbonfasern zurück. Das TRIAERO-Modell verwendet eine strategische Mischung aus hochmoduligen Fasern von Toray – demselben Material, das auch die Branchenriesen einsetzen.

● Toray T1000: Wird in hochbelasteten Bereichen eingesetzt, um die Kraftübertragung und Steifigkeit zu maximieren.

● Toray T800 & T700: Ausgewogene Konstruktion im restlichen Rahmen, um das Gewicht gering zu halten und gleichzeitig die vertikale Nachgiebigkeit zu gewährleisten.

Das ist keine bloße Theorie. ICANs Ökosystem hat echte Rennsport-Tradition. Ihr straßenorientiertes Schwestermodell, das Quick Pro R1, wurde kürzlich von Harry Ozon zum Junioren-Weltmeistertitel gefahren. Zu wissen, dass die Technologie dieses Herstellers auf der Weltbühne Erfolge feiert, vermittelt ein Maß an Vertrauen, das man bei anonymen Rahmen aus offener Form einfach nicht findet.

Radikale Individualisierung (Von Pro-Tour-Repliken bis hin zu Katzen)

Einer der beeindruckendsten Aspekte des ICAN-Erlebnisses ist die Individualisierung. Während gängige Marken einen auf zwei oder drei altbekannte Farbkombinationen pro Jahr beschränken, sind den Gestaltungsmöglichkeiten bei ICAN praktisch keine Grenzen gesetzt.

Ich hatte ursprünglich ein Auge auf eine Nachbildung des EF Education First-Modells geworfen – dieses ikonische Rosa-Weiß –, aber es wurde nicht mehr hergestellt. Ein kurzer Blick auf ihren Instagram-Account zeigt jedoch alles Mögliche, von dezenten matten Oberflächen bis hin zu Rahmen mit individuell gezeichneten Katzenmotiven. Letztendlich habe ich mich für ein wunderschönes, glänzendes Grau-Schwarz entschieden. Falls ihr euch auch eine zulegen wollt, könnt ihr den Code verwenden. "Lorenzo del Sant" für 5% Rabatt auf ihrer Website. Das ist ein nettes Extra für einen Rahmen, der sich ohnehin schon wie ein Schnäppchen anfühlt.

Das „wartungsfreundliche“ aerodynamische Design

Integrierte Kabelführung ist normalerweise ein Albtraum, der einen fluchen lässt, sobald man eine Hülle wechseln muss. Doch das TRIAERO-Lenkersystem Blade R beweist tatsächlich etwas mechanisches Feingefühl.

Die Züge treten aus dem Lenker aus, bevor sie ins Steuerrohr eintreten. Das sorgt für Ordnung und gute Zugänglichkeit. Ein kleines Problem gab es allerdings mit der Größe: Ich brauchte einen 110-mm-Vorbau, wodurch ich auf eine Lenkerbreite von 44 cm umsteigen musste. Mir wäre ein schmalerer Lenker mit 40 cm oder 42 cm Breite passend zu meinem Rennrad-Setup lieber gewesen, aber die 110-mm-Vorbaulänge war nur in Kombination mit den breiteren Lenkern erhältlich. Es ist ein Kompromiss, aber die Wartungslogik ist schlüssig.

„Die Öffnungen, durch die die Kabel intern geführt werden, erleichtern meiner Meinung nach auch die Wartung erheblich.“

Technische Zukunftssicherheit (T47 und UDH)

Wer heute ein Fahrrad baut, möchte, dass es mit den Teilen von morgen kompatibel ist. ICAN hat hier die Spezifikationen perfekt umgesetzt:

● T47 86mm Tretlager: Das ist aktuell der Goldstandard. Man bekommt die robuste Steifigkeit einer breiten Schale mit der Zuverlässigkeit von Gewinden. Kein Knarren, nur Leistung.

● SRAM UDH (Universal Derailleur Hanger): Das ist enorm. Es bedeutet, dass dieser Rahmen für die neuesten 13-Gang-Antriebe und SRAM T-Type-Schaltungen bereit ist.

● Vielseitiger Abverkauf: Es ist für 45-mm-Reifen für unwegsames Gelände ausgelegt, aber es ist so scharfkantig, dass ich überlege, für ein paar Cyclocross-Rennen in diesem Winter 33-mm-Reifen aufzuziehen.

Reale Gewichte vs. Marketingversprechen

Ich bin ein ziemlicher Gewichtsfetischist, deshalb habe ich jedes einzelne Teil gewogen. Wichtig: Die angegebenen Gewichte beinhalten die Steckachsen, Schaltaugen und alle Schrauben. Ehrlich gesagt – die Gabel kommt mit einer Menge Schrauben für Bikepacking/Gepäckträger. Das ist zwar praktisch für den Alltag, aber für ein reines Rennrad ist es zusätzliches Gewicht, das mich nicht wirklich stört.

● Rahmen: ~1170 g (inkl. Steckachse, Schaltauge und Befestigungsmaterial).

● Gabel: 535 g (einschließlich Steckachse und den zusätzlichen Schrauben).

● Lenker (Blade R): 360g.

● Sattelstütze: 150g.

Zieht man die Hardware ab (die etwa 100 g ausmacht), ist das Rahmengewicht unglaublich wettbewerbsfähig im Vergleich zu High-End-Carbonrahmen, die das Dreifache kosten.

Interne Qualität – Der Handy-Flash-Test

Ich versuchte, den „skeptischen Profi“ zu spielen und das Endoskop in die Schläuche einzuführen, um nach Harzresten oder Kohlenstoffgraten zu suchen. Totales Fiasko – mein 1-Meter-Kabel war zu kurz und die Kamera gab den Geist auf.

Ich griff auf die Grundlagen der Hobby-Schrauberei zurück und nutzte die Taschenlampe meines Handys, um in das Steuerrohr und das Tretlagergehäuse zu leuchten. Selbst ohne dieses Hightech-Werkzeug war das, was ich sah, beruhigend sauber. Die Innenwände sind glatt, und die kritischen Verbindungsstellen um Tretlager und Steuersatz sind sauber verarbeitet.

„Das Carbon ist sauber... nichts, was uns an der Qualität des Rahmens zweifeln lässt.“


Fazit: Das Ende des Stigmas von „billigem Kohlenstoff“?

Der ICAN TRIAERO markiert einen Wendepunkt. Die Zeiten, in denen „chinesisches Carbon“ gleichbedeutend mit „unbekannter Qualität“ war, sind vorbei. Dank T47-Standard, UDH-Kompatibilität und Weltmeister-DNA ist der Unterschied zwischen Budget-Alternativen und Premiummarken nahezu verschwunden.

Der Rahmen ist solide, die Lackierung makellos und die technischen Spezifikationen zukunftssicher. Jetzt kommt der beste Teil: die Montage des Traumrads und der unvermeidliche Härtetest am Renntag. Lohnt sich der Aufpreis für die große Marke noch? Nach dem, was ich hier sehe, lautet die Antwort wohl eindeutig „Nein“.

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