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Der 1254 g leichte AERO 50 II: 4 Gründe, warum „Allround“-Geschwindigkeit neu definiert wird

by LiNichole 24 Juni 2026
Der 1254 g leichte AERO 50 II: 4 Gründe, warum „Allround“-Geschwindigkeit neu definiert wird

Die Suche nach dem "Einhorn"-Laufradsatz

Jahrelang standen Rennradfahrer vor der Wahl zwischen zwei Alternativen. Wollte man die Vorteile einer 50 mm hohen Felge für weniger Windwiderstand nutzen, musste man in der Regel ein höheres Gewicht in Kauf nehmen, was die Effizienz beim Bergauffahren beeinträchtigte. Wählte man hingegen ein „Berglaufrad“ unter 1,300 g, bedeutete dies, dass man auf die aerodynamische Watteinsparung verzichten musste, die für hohe Geschwindigkeiten in der Ebene oder bei Triathlons ohne Windschatten erforderlich war.

Die Branche suchte lange nach dem perfekten Laufradsatz – einem Paar, das hoch genug ist, um die laminare Strömung zu optimieren, aber gleichzeitig leicht genug, um die Rotationsmasse bei zweistelligen Steigungen zu minimieren. Mit der Veröffentlichung des UCI-zugelassenen ICAN AERO 50 II wurde diese Lücke nicht nur geschlossen, sondern überbrückt. Durch die Kombination von hochmodularem Carbon mit einem modernen Ratschennabensystem stellt dieser Laufradsatz die Annahme in Frage, dass ein Fahrer eine Vielzahl spezialisierter Laufräder benötigt, um auf unterschiedlichem Terrain wettbewerbsfähig zu sein.

Die 200-Gramm-„Diät“: Entwicklung des Kohlenstofflaminats

Das auffälligste Merkmal des AERO 50 II ist sein geringes Gewicht. Während die meisten „leichten“ Aero-Laufräder großer Marken um die 1,500 Gramm wiegen, hat ICAN ein Gesamtgewicht von nur 1,254 Gramm (±20 g) erreicht.

Die Gewichtsreduzierung um 200 Gramm gegenüber der vorherigen Version mit 1,456 g ist nicht allein auf Materialabtrag zurückzuführen. Sie resultiert aus einer gezielten Überarbeitung der Felgenkonstruktion. Durch die Verwendung einer ausgeklügelten Mischung aus Toray T700- und T800-Carbonfasern optimierten die Ingenieure die Schichtfolge, um das Material dort zu verteilen, wo es am effektivsten ist. Dadurch wird sichergestellt, dass die Felge trotz des geringeren Gewichts die für hohe Drehmomente und Beschleunigungen im Wiegetritt erforderliche Seitensteifigkeit beibehält.

„Die optimierte Carbonfaser-Konstruktion reduziert das Gewicht bei gleichzeitiger Erhaltung von Steifigkeit und Haltbarkeit und sorgt so für Kletteragilität und aerodynamische Effizienz im Allround- und Triathlonbereich.“

Um dieses optimale Verhältnis von Gewicht zu Steifigkeit zu gewährleisten, verwendet ICAN Sapim CX-Ray Aero-Speichen und Secure Lock Nippel. Diese Komponenten der Spitzenklasse sind bekannt für ihre hohe Lebensdauer und ihr aerodynamisches Profil und sorgen dafür, dass das Laufrad auch unter den Belastungen im Renneinsatz spurtreu bleibt.

Das U/V-Hybridprofil: Aerodynamik ohne Kompromisse

Die Felgengeometrie ist eine Frage der optimalen Kontrolle des Strömungsabrisswinkels bei Seitenwind. Die AERO 50 II nutzt ein hybrides U/V-Profil, das die mechanischen Vorteile beider traditioneller Formen vereint.

* U-förmige Stabilität: Das abgerundete Profil sorgt durch die Reduzierung von Wirbelablösung für ein vorhersehbares Fahrverhalten. Dadurch wird das bei Hochprofilfelgen unter windigen Bedingungen häufig auftretende, ruckartige Lenkverhalten verhindert und die Ermüdung des Fahrers verringert.

* V-förmige Aerodynamik: Die sich verjüngende Effizienz der V-Form hilft dem Rad, die Luft mit reduziertem Luftwiderstand zu durchschneiden, insbesondere bei niedrigeren Gierwinkeln.

Mit einer Außenbreite von 28 mm und einer Innenbreite von 23 mm erfüllt die AERO 50 II die „105%-Regel“. In Kombination mit einem 28-mm-Reifen ist die Felgenbreite etwas größer als die Reifenbreite. Dadurch kann die Luft beim Überströmen des Rades besser anliegen, was Turbulenzen deutlich reduziert. Diese Konstruktion minimiert zudem die seitliche Auslenkung und sorgt dafür, dass jedes Watt Leistung in Vortrieb umgesetzt wird.

Jenseits der Sperrklinke: Die schnelle Einbindung des D91-Hubs

Ein Laufradsatz reagiert nur so schnell wie sein Antriebssystem. Der AERO 50 II zeichnet sich durch ein bedeutendes Upgrade im Herzen aus: den Wechsel vom D01- zum ICAN D91-Nabensystem.

Moderne, technikaffine Fahrer legen Wert auf ein direktes Ansprechverhalten, und die D91 liefert genau das mit ihrem 45T-Sternratschensystem. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sperrklinkensystemen, die sich oft träge anfühlen, bietet diese Ratsche einen präzisen Eingriffswinkel von 8 Grad. Ob beim Herausbeschleunigen aus einer technischen Kurve im Kriterium oder beim Abbremsen auf steilem Anstieg – die Verzögerung zwischen Pedaltritt und Beschleunigung ist praktisch eliminiert.

Trotz des Fokus auf Leistung wird die Langlebigkeit nicht vernachlässigt. Die Nabe (mit einem Gewicht von nur 280 g) verwendet S&S-Stahllager für dauerhafte Zuverlässigkeit und ist kompatibel mit modernen Centerlock-Bremsscheiben sowie 12x100/12x142-mm-Steckachsen.

Die Breitfelgen-Revolution: 23 mm Innenbreite für modernes Fahrverhalten

Der branchenweite Trend hin zu breiteren Reifen (28 mm bis 32 mm+) wird durch das Streben nach geringerem Rollwiderstand und erhöhter „mechanischer Haftung“ angetrieben. Der AERO 50 II trägt diesem Trend mit einem 23 mm tiefen Felgenbett Rechnung.

Dieses breitere Profil ermöglicht Folgendes:

Erhöhtes Luftvolumen: Dadurch können Fahrer mit niedrigerem Reifendruck fahren, was Vibrationen der Straße absorbiert und den durch Reifenverformung auf unebenen Oberflächen verursachten Energieverlust („Hysterese“) reduziert.

2-Wege-Schlauchlos-Ready-Design: Das Reifenprofil ist für eine einfache Tubeless-Montage optimiert und bietet einen komfortableren Fahrkomfort sowie eine deutliche Reduzierung des Risikos von Durchschlägen.

Fazit: Ist der Specialized-Laufradsatz tot?

Die wahre Geschichte von ICAN AERO 50 II Es ist nicht nur das Gewicht von 1,254 Gramm – es ist der bahnbrechende Mehrwert. Mit diesem technischen Profil, das Sapim CX-Ray-Speichen und ein Star-Ratchet-Nabensystem umfasst, und einem Preis von 670.00 USD tritt es in direkte Konkurrenz zu „Premium“-Laufradsätzen, die dreimal so viel kosten. Wenn der Laufradsatz direkt von ein Europäer or Amerikanisches LagerVersandkosten und Steuern werden erlassen.

Durch die gelungene Integration der Kletteragilität einer flachen Felge, der Geschwindigkeit auf ebener Strecke einer 50-mm-Aerofelge und der für moderne Breitreifen-Setups erforderlichen Stabilität hat ICAN einen wahren „Reifenkiller“ geschaffen.

Da die Ingenieurskunst den Gewichtsnachteil der aerodynamischen Tiefe immer weiter beseitigt, müssen wir uns fragen: Besteht überhaupt noch ein praktischer Bedarf an separaten Laufradsätzen für „Klettern“ und „Aerodynamik“, oder hat sich der Allrounder endlich zum einzigen Laufradsatz entwickelt, den man jemals brauchen wird?

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